1. Kneippbecken
2. Basalt und Schneeweiderhof
3. Kriegerdenkmal
4. Evangelische Kirche
5. Feuerwehr
6. Synagoge
7. Brunnenschacht
8. Der Wald
9. Hubertus Kilian: Erinnerungen an Wilna
10. Der Talbach
11. Michael Gilcher: Abdallah Galopp
12. Landscheidhütte
13. Silberner Löffel von Eßweiler
14. Sprengelburg
15. Musikantenhäuser
16. Musikantenweg nach Wolfstein
17. Hubertus Kilian: Pan-Kin-Pang Polka
18. Otto Schwarz: Farewell
19. Das Muschelhaus
20. Donaustraße
21. Alte Mühle
22. Kilians Kneipe
23. Der Birnbaum
24. Obere Mühle
Kategorie: Aktuelles
Am 13.12.2025 war es endlich soweit: Mit Fleiß, Elan und viel ehrenamtlicher Arbeitskraft konnte der neue Wanderweg in Eßweiler eröffnet werden. Auf etwas mehr als 6km führt der Weg „Spuren der Zeit am Talbachweg“ durch die Gemeinde Eßweiler und das umliegende Waldgebiet. Mehr als 20 Stationen führen die Wandernden näher an Sehenswürdigkeiten und die Geschichte der Ortschaft heran, sei es an die Burgruine in Richtung Oberweiler, sei es die ehemalige Synagoge, sei es das moderne Kneippecken am Dorfausgang in Richtung Jettenbach. Dabei gibt es verschiedene, digitale Möglichkeiten, sich die informativen Inhalte des Wanderweges zu erschließen. Auf der Wegbeschilderung beispielsweise können die Wandernden QR-Codes finden, die zu den Inhalten der jeweiligen Stationen im Internet führen, etwa zu Bildmaterial, eingesprochenen und schriftlichen Erläuterungen, sowie zu Musikstücken örtlicher Komponisten. Hier sei auch dem Theaterverein von Herzen gedankt, der sich dazu bereit erklärte, die verschiedenen Texte für den Wanderweg professionell einzusprechen
Zeitgleich gibt es aber auch die Möglichkeit, sich den Weg mit der Guide-Mate-App remote zu erschließen und so auch aus der Distanz und ohne aufwändige Wanderung auf die Inhalte zugreifen zu können. Mit der Navigationsapp Komoot kann sichergestellt werden, dass sich mutige Wandersleut auf den verworrenen Pfaden durch die Wälder nicht verlaufen. Auch auf unserer Webseite können alle Interessierte die Inhalte des Wanderwegs aufrufen. Der unten verlinkte Flyer enthält weitere Hinweise und Zugangsinformationen zu den beiden Apps, sowie eine hilfreiche Karte und Liste aller Stationen. Wir wünschen allen Eßweilerern und Wandersleut viel Vergnügen und eine schöne Zeit mit dieser neuen Attraktion.

Am Freitag, den 16. Mai 2025, wurde der neue Kindermusikweg am Potzberg feierlich eröffnet. Auf 3,1 km führt der Wanderweg seine Besucher durch Wuselines magischen Wichtelwald, in dem viele musikalische Stationen darauf warten, entdeckt und ausprobiert zu werden.
Ein mittels KI eigens für den Wanderweg generierter Song, der mithilfe von QR-Codes an verschiedenen Stationen abgerufen werden kann, begleitet die Kinder auf einer musikalischen Entdeckungsreise quer durch den Potzbergwald, auf der vielerlei Abenteuer warten. Aus Alltagsgegenständen im Geiste des Up-Cyclings gefertigte Klangelemente, darunter Klangpilze und Windspiele, sowie exotische Instrumente wie ein Waldxylophon, eine Baumlyra und eine Windharfe laden zum eigentätigen Musizieren ein. Währenddessen stellen andere Stationen den Kindern mittels QR-Codes Links zu unterhaltsamen Videos zur Verfügung, in denen Grundbegriffe der Musik auf humoristische Weise erklärt werden.
Auf dem beschwerlichen Weg bergab und bergauf laden idyllische Ruheorte zur Verschnaufpause ein, die jeder Langeweile mithilfe von Spiel- und Entspannungselementen vorbeugen. Wer unterwegs die Augen offenhält und genau hinschaut, kann sogar die Häuser der Wichtel im Wald entdecken.
Der Startpunkt befindet sich auf dem großen Parkplatz am Wildpark. Dort finden große und kleine Besucher und Besucherinnen auch Flyer, die eine Karte des Weges zur Orientierung bieten, aber auch ein spannendes Rätsel für die Kinder bereithalten. Für dessen Lösung braucht es nicht nur Grips, sondern auch Durchhaltevermögen. Wer es bis zum Ende des Weges schafft und das Rätsel löst, dem winkt zur Belohnung ein Teil von Wuselines Wichtelschatz.
Ausgehend von der Idee des designierten Landrats Johannes Huber (Brücken) fanden sich für die federführende Umsetzung und Gestaltung des Weges die BBS Kusel und das Musikantenlandbüro auf der Burg Lichtenberg zusammen. Mithilfe vieler Kooperationspartner (darunter Schulen und Kitas der Region, aber auch lokale Vereine und die Landesforsten etc.) konnten die Grundkonzepte erarbeitet, die Wegführung festgelegt und das Material der Stationen erstellt werden. Wir alle freuen uns darauf, möglichst vielen Kindern eine tolle Zeit und ein spannendes Wandererlebnis bescheren zu können.
Hier der Flyer des Kindermusikwegs mit einer Karte und dem Rätselspiel:
Karte Kindermusikweg_1

„Was lange währt, wird endlich gut“. Selten traf diese Weisheit so sehr ins Schwarze: Mehrere Male musste die Veröffentlichung dieser humoristischen, mit Anekdoten gespickten Ortschronik verschoben werden. Zuletzt zerstörte bspw. ein Unwetter sämtliche eingelagerten Exemplare von „Hier spielt die Musik“ kurz vor dem Präsentationstermin. Allen Widrigkeiten und Schicksalsschlägen zum Trotz gelang es den Ehrenamtlichen und dem Musikantenlandbüro dann doch noch, das schmucke Buch einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Am 28. September 2025 war es soweit: Im Schulhaus von Jettenbach wurde es einem breiten Publikum sowie der Presse vorgestellt, dazu gab es Kaffee, Kuchen und viele spannende Geschichten zur bewegten Genese des Buchprojekts. Doch damit war das letzte Wort noch nicht gesprochen, denn die zürnenden Götter hielten noch ein paar Ärgernisse für die tapferen Jettenbacher und ihre Verbündeten im Musikantenlandbüro bereit. Nichtsdestotrotz freut sich das Team des Projekts „Westpfälzer Musikantenland“, gemeinsam mit den Jettenbacher Ehrenamtlichen den krönenden Abschluss des örtlichen Musikantenlanddorfprojekts feierlich begehen zu können.




Am 21.und 22. November 2025 luden die Ehrenamtlichen des Musikantenlanddorfprojektes Herschweiler-Pettersheim zu zwei besonderen Abenden voller Überraschungen und Spannung. Unter der Regie von Elaine Neumann stellten die Ehrenamtlichen eine abwechslungsreiche, musikalisch abgerundete Theaterrevue auf die Beine, deren Inhalte aus verschiedenen Quellen zusammengetragen wurden. Zu nennen wären dabei einerseits die Kurzgeschichten und Anekdoten der örtlichen Autorin Friedchen Göttle, andererseits aber auch künstlerische Adaptionen von Erzählungen, die mit der Autorin Dominique Macri im Rahmen eines Erzählcafés und einer Schreibwerkstatt entstanden. Beim Dorftheater ging es aber nicht nur um Anekdoten und „olle Kamellen“, sondern auch um Fragen nach Identität, Gemeinschaft, Zugehörigkeit und Heimatverbundenheit im Spannungsfeld von Alt und Jung, Damals und Heute. Das Dorftheater markierte den Höhe- und Endpunkt des Musikantenlanddorfprojekts Herschweiler-Pettersheim, das mit der feierlichen Übergabe des Musikantenlanddorfschildes abgeschlossen wurde.





Am 28.06.2025 bereitete das Musikantenlandbüro den Eßweilerern eine große Freude: Die GDKE (Generaldirektion Kulturelles Erbe) des Landes Rheinland-Pfalz öffnete uns ihre Archive und ermöglichte es, eine kleine Auswahl Grabungsfunde aus Eßweiler für eine Ausleihe auszusuchen. Die ausgewählten Exponate wurden zur Feier des 30jährigen Bestehens des Dorfgemeinschaftshauses ebenda ausgestellt und können bis zur Kerwe im Oktober dort besichtigt werden. Das Highlight war sicherlich der Silberne Löffel, der 1904 in Eßweiler gefunden wurde. Fachleute datieren ihn auf das 4. Jahrhundert. Es ist gut möglich, dass es sich dabei um einen Tauflöffel und somit einen Beleg für die frühe Präsenz des Christentums in der Region handelt. Neben den historischen Exponaten wurde die Feier auch genutzt, um die Kohlezeichnungen und Gedichte auszustellen, die von den Eßweilerern im Rahmen der ArtNight angefertigt wurden. Darüber hinaus bot das Fest ein buntes Programm aus allerlei kulinarischen, ludischen und musikalischen Angeboten, die es zu einem ganz besonderen Erlebnis machten.




Nach langer Planung (und auch manch unerwartetem Rückschlag) war es am 09. August soweit: Gemeinsam mit den Ehrenamtlichen vor Ort konnten wir bei allerbestem Wetter ein tolles OpenAir-Konzert in Herschweiler-Pettersheim auf die Beine stellen. Sommerlich waren dabei nicht nur die Temperaturen, sondern auch die Gestaltung des Dorfplatzes und die Stimmung unter allen Helferinnen und Helfern, die das Publikum mit leckerer Currywurst und spritzigen Cocktails zu versorgen wussten. Das Highlight des Abends war aber definitiv die Band Happy aus der Nähe von Frankfurt, die einen feinen, entspannten Mix aus zeitgenössischer Pop- und Rockmusik darboten, zu dem so manches Tanzbein geschwungen und so mancher Takt auf der Bierbank mitgeschunkelt wurde. Dieses Event wurde zugleich auch genutzt, um die Werbetrommel für ein noch größeres Projekt zu rühren: Das Dorftheater. Im November wurde nämlich an zwei Abenden ein tolles Revuetheater in der Sporthalle der Grundschule dargeboten werden, mit vielen Anekdoten und Gegebenheiten aus der Geschichte von Herschweiler-Pettersheim.




Zum zweiten Mal fand auf der Burg Lichtenberg die Fachtagung Pfälzer Wandermusikanten statt. Am 12. und 13. September 2025 wurden Aspekte zur Geschichte und gegenwärtigen Rezeption des Wandermusikantentums betrachtet.
In Zusammenarbeit mit dem Institut für Pfälzische Geschichte und Volkskunde (IPGV) wurde ein interessantes und vielschichtiges Programm von elf Vorträgen zusammengestellt. Der Freitagabend wurde mit einem Konzert von verschiedenen Ensembles der Kuseler Musikschule beendet.
Das Format soll auch über 2025 hinaus im zweijährigen Turnus ausgeführt werden. Weitere Informationen dazu erhalten Sie beim IPGV unter 0631/3647303 oder per E-Mail unter info@institut.bv-pfalz.de



Am 23. August wurde zu einem Tag voller Musik, Freude und Begegnungen geladen. Beim Musikantenlandtag in Mackenbach erlebten die Besucherinnen und Besucher ein buntes Programm, das die Vielfalt der Region widerspiegelte und die Sinne berührte.
Es began mit einer Kinder-Museumsführung ab 15 Uhr im Musikantenmuseum Mackenbach. Interessierte erhielten hier spannende Einblicke ins Museum und konnten an einem Luftballonwettbewerb teilnehmen.
Danach ging es zum Veranstaltungsplatz vor Kaisers. Dort verzauberte Zauberer Tonga Jung und Junggebliebene. Die Musikvereine aus Mackenbach und Reichenbach-Steegen gestalteten das musikalische Abendprogramm.








Um Ober- und Unterdorf näher zusammenzubringen, haben die Ehrenamtlichen in Herschweiler-Pettersheim einen bunten Karnevalsumzug organisiert. Mit musikalischer Begleitung wanderten die Jecken von der Herzog-Christian-Schule aus die Kirchenstraße entlang und verteilten Kamellen und gute Laune. Über den Bruchrech ging es dann wieder munter zurück zur Schule. Dort wurde von den Besuchern nicht nur die einfallsreichste Laufgruppe gekürt (den ersten Platz sicherte sich das lebendige Tischkicker), sondern auch dem Gaukler Floculus bei einem unterhaltsamen Auftritt beigewohnt.




